Tag 1 -- 10.Mai -- von Oberstaufen Richtung Ungarn

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Der Tag in der Zusammenfassung

 

 

 

 

 

Die Geschichten des Tages

Der Wecker klingelt um nullsechshundert. Eines der letzten Biere gestern muss schlecht gewesen sein -- das eine oder andere Teammitglied wird von einer männlichen Katze geplagt. Mit einer kalten Dusche werden die Geister vertrieben, ein erster Kaffee tut dem Seelenheil ebenfalls gut. Frau Sabine hat lecker Frühstück für uns gemacht.

Heute soll es losgehen. 'Vorwärts immer - rückwärts nimmer' so lautet Cords Wahlspruch., den er sich bei Erich H., dem Dachdecker aus dem Saarland, entlehnt hat.

Heute hat Doris Geburtstag. HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH!

Ihre Söhne, für diesen Tag mit nach Oberstaufen angereist, chauffieren uns freundlicherweise zu unseren Autos, die in der Startbox schon auf Bewegung warten. Doch das soll noch dauern. Pünktlich um 08.00 Uhr sind wir im Festzelt, wo noch Weißwurstfrühstück serviert wird. Wilfried und die Jungs vom OK stehen schon auf der Bühne, diverse regionale Honoratioren und Sponsoren reden schlaues Zeugs daher. Wir gucken lieber die wundervollen Autos der anderen Teams an, die sich langsam in Startaufstellung begeben. Wir treffen auch das Team "Rallye-Queens" von Nina, die ein gemischtes Team aus 8 Frauen zusammengestellt hat, die aus Israel, Palästina, Jordanien und der Türkei kommen. Eine tolle Idee. Auch die roten E-Klasse- Benz des Teams, das vom jordanischen Königshaus gesponsert wird, ist schon am Startzelt.

Und dann geht es endlich los. 08:30 geht das erste Team unter tosendem Applaus der vielen Hundert Zuschauer über die Startrampe. Bei den ersten Teams scheint es ewig zu dauern, immer wieder stellen die Moderatoren Besonderheiten an deen Autos fest und kommentieren sie für die Zuschauer. Ein großartiges Spektakel.

Als wir uns vorzudrängeln versuchen, werden wir wieder nach hinten geschickt - Platz 79 eben. Jetzt heißt es Ruhe bewahren und in Geduld üben. Angeblich ist im Startbereich einem Team der Kühler geplatzt. Warten Warten Warten. Dann endlich kommt das Signal "Team 79 darf fahren". Jetzt wird es ernst. 

Auf der Startrampe bekommen wir noch einen Sonderapplaus für die 17.000 €, die wir für humedica gesammelt haben. Und wir verteilen diese unglaublich coolen Kekse, die Doris für das Team gebacken hat: Team79 Logo, Facebook-Daumen und Kamele. Die Startcrew ist begeistert.

Von der Rampe runter stehen wir gleich wieder: Beladung für die herausfordernden Aufgaben, die unterwegs zu lösen sind. Aus drei Holzbrettern müssen wir unterwegs eine Seifenkiste bauen. Räder gibt's nicht, die müssen wir unterwegs ertauschen - mit dem Sechserträger Bier, den wir auh bekommen haben. Und dann gibt es drei paar Schuhe, die jeweils nicht zueinander passen. Oh no! Bis Istanbul müssen wir mit anderen Teams die Schuhe so tauschen, dass wir drei passende Paare haben! Schnell fotografiert und bei Facebook eingestellt, und das Chaos wird schon irgendwie seinen Lauf nehmen. Außerdem tauschen wir unsere Geige gegen ein Flöte ein. Wir müssen bis Istanbul lernen, Bruder Jacob darauf zu flöten. DORIS!!

Dann gehts die ersten Kilometer zum Alpsee, Roadbook abholen. Die Schwierigkeit dort: Man muss  sich das Roadbook mit Hilfe eines Ruderbootes, eines Schlauchbootes oder einer schwimenden Tür (!)  von der anderen Seite eines Kanales holen. Die Art des Fahrzeuges bestimmt sich daraus, wie gut man drei Wissensfragen beantwortet. Zum Glück bekommen wir das Ruderboot.

Geschafft.

Jetzt endlich auf die Strasse Richtung Österreich, Kilometer abreißen. Wir wollen es eigentlich noch bis Ungarn schaffen, aber es ist schon 13:00 Uhr.

 

 

Bilder des Tages

 

Sponsor des Tages

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